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	<title>Kommentare zu: Lost At Sea</title>
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	<description>Graphic Novels für alle</description>
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		<title>Von: Jan Stark</title>
		<link>http://www.modern-tales.de/lost-at-sea/comment-page-1#comment-3451</link>
		<dc:creator>Jan Stark</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 May 2011 21:55:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin auf dieses Buch gesto&#223;en, da die &quot;Scott Pilgrim&quot; Reihe vom gleichen Autor mir sehr gefallen hat. 
Auch wenn hier verglichen zur Nachfolgereihe ein weitaus ruhigerer und introvertierterer Erz&#228;hlfluss besteht, sieht man doch die Themen der Selbsterkenntnis und der Selbstentwicklung durch, mit und schlie&#223;lich auch ohne Liebe, die den Autor so ausmachen. 
Doch wo Scott Pilgrim von Interaktion und Kommunikation lebt, ist ein gro&#223;er Teil von Lost at Sea der kompletten Introvertiertheit des Hauptcharakters gewidmet. Sie sinniert, sie gr&#252;belt und sie denkt all die Gedanken, die wir gerade in diesem Alter denken, wenn auch jeder f&#252;r sich auf eine komplett andere Weise. Trotzdem las ich ab und zu Gedanken, die so auch meinem Kopf h&#228;tten entspringen k&#246;nnen.
Diese Introvertiertheit steht allerdings auch der Geschichte im Weg; Nie wird gekl&#228;rt, was Raleigh&#039;s Seele wirklich passiert ist, ob der Tausch ihrer Seele gegen die Karriere der Mutter lediglich die Aufmerksamkeit der Mutter oder doch schlimmeres sein soll (ich dachte, aus welchem Grund auch immer, daran, dass Raleigh von ihrer Mutter sprichw&#246;rtlich an einen Mann verkauft wurde und dieses Erlebnis verdr&#228;ngte; so dramatisch wird es aber nicht sein). Generell steht die Geschichte an einem Punkt, es gibt keine richtige Entwicklung und das Ende l&#228;sst einen um mehr bitten.
Trotz alledem ist &quot;Lost at Sea&quot; ein wunderbares Buch, ruhig und nachdenklich, aber trotzdem aufgew&#252;hlt und sch&#246;n. Sch&#246;n sind auch die Illustrationen und der saubere Schwarz-wei&#223;e Stil (der mir hier sogar besser gefallen hat als in der Scott Pilgrim Reihe).
Aber irgendwo will man mehr von den Charakteren, von der Geschichte und von den Gedanken, die Raleigh so denkt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auf dieses Buch gesto&#223;en, da die &#8220;Scott Pilgrim&#8221; Reihe vom gleichen Autor mir sehr gefallen hat.<br />
Auch wenn hier verglichen zur Nachfolgereihe ein weitaus ruhigerer und introvertierterer Erz&#228;hlfluss besteht, sieht man doch die Themen der Selbsterkenntnis und der Selbstentwicklung durch, mit und schlie&#223;lich auch ohne Liebe, die den Autor so ausmachen.<br />
Doch wo Scott Pilgrim von Interaktion und Kommunikation lebt, ist ein gro&#223;er Teil von Lost at Sea der kompletten Introvertiertheit des Hauptcharakters gewidmet. Sie sinniert, sie gr&#252;belt und sie denkt all die Gedanken, die wir gerade in diesem Alter denken, wenn auch jeder f&#252;r sich auf eine komplett andere Weise. Trotzdem las ich ab und zu Gedanken, die so auch meinem Kopf h&#228;tten entspringen k&#246;nnen.<br />
Diese Introvertiertheit steht allerdings auch der Geschichte im Weg; Nie wird gekl&#228;rt, was Raleigh&#8217;s Seele wirklich passiert ist, ob der Tausch ihrer Seele gegen die Karriere der Mutter lediglich die Aufmerksamkeit der Mutter oder doch schlimmeres sein soll (ich dachte, aus welchem Grund auch immer, daran, dass Raleigh von ihrer Mutter sprichw&#246;rtlich an einen Mann verkauft wurde und dieses Erlebnis verdr&#228;ngte; so dramatisch wird es aber nicht sein). Generell steht die Geschichte an einem Punkt, es gibt keine richtige Entwicklung und das Ende l&#228;sst einen um mehr bitten.<br />
Trotz alledem ist &#8220;Lost at Sea&#8221; ein wunderbares Buch, ruhig und nachdenklich, aber trotzdem aufgew&#252;hlt und sch&#246;n. Sch&#246;n sind auch die Illustrationen und der saubere Schwarz-wei&#223;e Stil (der mir hier sogar besser gefallen hat als in der Scott Pilgrim Reihe).<br />
Aber irgendwo will man mehr von den Charakteren, von der Geschichte und von den Gedanken, die Raleigh so denkt&#8230;</p>
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